Info / About

Das Mode-Kunst-Projekt rag*treasure wurde 2004 im Schwabinger WG-Zimmer-Hinterland ins Leben gerufen, direkt unterm Hochbett, zwischen Plattenkisten, umfunktionierten Kinderinstrumenten und Klamottenresten vom Wühltischfriedhof.

Kaputte Regenschirme, zerissene Gitarrensaiten, Sportbandagen, undichte Segelanzüge, Flugzeugrettungswesten, ausrangierte Krankenhauskittel: genau das, was nicht unbedingt nach dem glamourösen Material klingt, aus dem High-Fashion-Träume normalerweise geschneidert sind, wird von Stephanie Müller seither in preisgekürte Klamottenunikate verwandelt (Baltic Fashion Award 2005/ Förderpreis für Angewandte Kunst 2010).

Neben tragbaren Kleidercollagen gibt es im rag*treasure Shop auch Siebdruck-Shirts aus der Serie "Birne Meier", Accessoires, Handgestricktes aus der Serie "Strickerjunge: mit der Raucherlunge", Aufnäher, Postkarten und textile Objekte.

Bei Stephanie Müller kommt die Nähmaschine auch mit gebrochener Nadel zum Einsatz: zusammen mit Schlagwerk, Gesang, E-Piano, verstärkter Schreibmaschine und allerlei Spielzeuginstrumentarium beim Musikprojekt "beißpony".